In Deutschland werden Windlasten nach DIN EN 1991-1-4 mit dem Nationalen Anhang DIN EN 1991-1-4/NA ermittelt. Grundlage sind die Windzone des Standorts, die Geländekategorie und die Gebäudegeometrie.
LoCaStatik ermittelt aus der Adresse die Windzone und berechnet daraus Böengeschwindigkeitsdruck und Winddruck auf Wände, Dächer und Bauteile – normgerecht und in einem nachvollziehbaren Protokoll dokumentiert.
Deutschland ist in die Windzonen 1 bis 4 eingeteilt, mit Basiswindgeschwindigkeiten von 22,5 m/s (Zone 1) bis 30,0 m/s (Zone 4) und Basisgeschwindigkeitsdrücken von 0,32 bis 0,56 kN/m².
Der Nationale Anhang unterscheidet Binnenland, Küste sowie die Inseln der Nord- und Ostsee. Daraus ergibt sich der Böengeschwindigkeitsdruck in Abhängigkeit von der Gebäudehöhe.
Für Gebäude bis 25 m Höhe erlaubt der Nationale Anhang vereinfachte, höhenabhängige Geschwindigkeitsdrücke.
Außendruckbeiwerte für Wände, Flach-, Pult-, Sattel-, Walm- und Tonnendächer sowie Kraftbeiwerte für freistehende Wände, Anzeigetafeln und Fachwerke.
Der Strukturbeiwert cscd berücksichtigt Böenwirkung und Resonanz bei schlanken oder hohen Bauwerken.
Die Windzonenkarte des Nationalen Anhangs ordnet jede Gemeinde einer der vier Windzonen zu. In LoCaStatik geben Sie die Adresse ein, die Windzone wird automatisch ermittelt und im Protokoll dokumentiert.
Nach DIN EN 1991-1-4 in Verbindung mit dem Nationalen Anhang DIN EN 1991-1-4/NA. Der zugrunde gelegte Normstand wird in jedem Ausdruckprotokoll ausgewiesen.
Das Protokoll enthält alle Eingabewerte, Zwischenschritte und Formeln mit Normverweisen und eignet sich als nachvollziehbare Lastaufstellung für die statische Berechnung und Prüfung.