Die charakteristische Schneelast auf dem Boden hängt in Deutschland von der Schneelastzone und der Geländehöhe des Standorts ab. Daraus werden mit Formbeiwerten die Schneelasten auf Dächer ermittelt – inklusive Verwehungen, Höhensprüngen, Kehlen und niedrigen Traufhöhen.
LoCaStatik bestimmt Zone und Höhe aus der Adresse und berechnet alle Dachsituationen nach DIN EN 1991-1-3 mit Nationalem Anhang.
Die Zonenkarte des Nationalen Anhangs ordnet jeden Standort zu. Die Zonen 1a und 2a erhöhen die Werte der Zonen 1 und 2 um 25 %.
Die Bodenschneelast steigt quadratisch mit der Geländehöhe über Meeresniveau, mit zonenabhängigen Mindestwerten von 0,65, 0,85 und 1,10 kN/m² für die Zonen 1, 2 und 3.
Für Standorte in der norddeutschen Tiefebene verlangt die Norm zusätzlich den Nachweis mit einer außergewöhnlichen Schneelast in Höhe des 2,3-fachen Werts.
Für Flach-, Pult-, Sattel-, Tonnen- und Kehldächer sowie für Höhensprünge, Verwehungen an Wänden, Grabensituationen und niedrige Traufhöhen.
Die Zuordnung erfolgt nach der Schneelastzonenkarte des Nationalen Anhangs. LoCaStatik ermittelt Zone und Geländehöhe aus der Adresse und weist beide im Protokoll aus.
Aus der Bodenschneelast, dem Formbeiwert der Dachform sowie Umgebungs- und Temperaturkoeffizient. Für Verwehungen, Höhensprünge und Kehlen kommen die zusätzlichen Regelungen des Eurocodes und des Nationalen Anhangs hinzu.
Ja, LoCaStatik bietet eigene Module für Höhensprünge an Dächern, Verwehungen an Wänden und Aufbauten, Grabensituationen und niedrige Traufhöhen.